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Wie
es begann
28.
Mai 1939
In einem alten Pfarrhaus (Kirkton-House) bei Aberdeen in Schottland
findet sich eine kleine Schar österreichischer Emigranten
zusammen, um die Begründung einer neuen Gemeinschaft für und
mit behinderten Kindern zu vollziehen. Aus diesem
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Dr.
Karl König und John 1952
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bescheidenen,
vom Krieg bedrohten Anfang, entwickelte sich die Camphill-Bewegung,
der heute mehr als 100 Einrichtungen für Heilpädagogik und Sozialtherapie
in vier Erdteilen angehören.
1.
Juni 1940
(Bezug von Camphill-House)
Die Einrichtungen der Camphillbewegung beziehen sich in ihrem
Namen auf das schottisches Anwesen Camphill-House, wo der
Wiener Arzt Karl König zusammen mit einer Gruppe Schicksalsgefährten
eine erste dieser Lebensgemeinschaften begründete. Seine Intention
bestand in der Suche nach einer Lebensform, die dem seelenpflegebedürftigen
Mensch die ihm notwendigen Hilfen zur Verfügung stellt und
in der er sich als Person - gerade auch jenseits seiner Behinderung
- verwirklichen kann. Dies war für König untrennbar verbunden
mit der Gemeinschaftsbildung der Mitarbeiter, die sich - stets
im Hinblick auf die Gegebenheiten der Zeit - um immer neue
Formen des sozialen Zusammenwirkens bemühten.
Literaturhinweise
- Arnim,
Georg von: Was bedeutet Seelenpflege? Die Aufgaben der anthroposophischen
Heilpädagogik und Sozialtherapie.
Bad Liebenzell, 1981
- Christie,
Nils: Jenseits von Einsamkeit und Entfremdung, Gemeinschaften
für außergewöhnliche Menschen.
Stuttgart, 1991. Verlag Freies Geistesleben
- Denger,
Johannes (Hrsg.): Lebensformen in der sozialtherapeutischen
Arbeit.
Stuttgart, 1998. Verlag Freies Geistesleben
- Grimm,
Rüdiger: Die therapeutische Gemeinschaft in der Heilpädagogik.
Das Zusammenwirken von Eltern und Heilpädagogen.
Stuttgart, 1991. Verlag Freies Geistesleben
- Grimm,
Rüdiger: Perspektiven der Therapeutischen Gemeinschaft in
der Heilpädagogik. Bad Heilbrunn 1995. Klinkhardt Verlag
- Heinrich,
Alfred (Hrsg.): Wo ist mein Zuhause? Integration von Menschen
mit geistiger Behinderung
Stuttgart, 1997. Verlag Freies Geistesleben
- König,
Karl: Der Impuls der Dorfgemeinschaften.
Stuttgart, 1999. Verlag Freies Geistesleben
- Müller-Wiedemann,
Hans: Karl König, eine mitteleuropäische Biographie im 20. Jahrhundert
Stuttgart, 1992. Verlag Freies Geistesleben
- Müller-Wiedemann,
Hans: "Heilpädagogik und Sozialtherapie - Idee und
Auftrag." In: Zivilisation der Zukunft. Arbeitsfelder
der Anthroposophie.
Herausgegeben von H. Rieche und W. Schuchardt.
Stuttgart, 1981. Verlag Urachhaus
- Pietzner,
Cornelius (Hrsg.): Camphill, 50 Jahre Leben und Arbeiten
mit Seelenpflege-bedürftigen Menschen.
Stuttgart, 1991. Verlag Freies Geistesleben
- Konferenz
für Heilpädagogik und Sozialtherapie, (Hrsg.): Vierteljahreszeitschrift:
Seelenpflege in Heilpädagogik und Sozialtherapie.
CH4143 Dornach, Ruchti-Weg 9.
- Einen
anschaulichen Einblick vermitteln die Ausgaben 3/92 und
1/99 der Zeitschrift “lernen konkret”:
Anthroposophische Heilpädagogik in Kindergarten und Schule
/ Rhythmen in Erziehung, Unterricht und Therapie
Bad Honnef 1992/99. Verlag Dürr & Kessler
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